„Mit Weihrauch gegen Rheuma, Polyarthritis, Morbus Crohn, Asthma und andere Krankheiten“ von Ines Freyberg
Nachdem ich mich wieder einmal erfolgreich mit Weihrauchtabletten (H 15) gegen rheumatische Beschwerden behandelt habe, möchte ich auf ein Buch für Laien über Weihrauch zur Behandlung von Rheuma, Polyarthritis, usw. aufmerksam machen. Da das Wissen über die Anwendung von Weihrauch in der Medizin wie ich festgestellt habe, nicht sehr verbreitet ist, kann dieses übersichtlich und umsichtig geschriebene Buch einen guten Einstieg in dieses Gebiet geben.
Ines Freyberg beschreibt sehr anschaulich und lebendig die geschichtlichen, geographischen und biologisch wichtigen Fakten zu dieser Heilpflanze. Sie weist darauf hin, daß das Harz des Weihrauchbaumes in Somalia und Ostindien gewonnen wird und je nach Ursprungsland unterschiedlich starke Wirkung hat.
Schon in der Bibel brachten die drei Könige „Weihrauch, Myrrhe und Gold“ zur Krippe. Schon damals und bis in die heutige Zeit galt dieses Harz als etwas sehr Kostbares. „Die Tränen der Bäume“, wie es in arabischen Ländern genannt wird, wurde auf der sog. „Weihrauchstraße“ bis nach Europa gebracht und dort besonders im Mittelalter als Räucherwerk für kultische Zwecke in Kirchen und zur Desinfektion von Räumen verwendet. Es hat als Rauch desinfizierende Wirkung und wurde und wird noch heute auf die Kohle in Räucherbecken gestreut, als Öl in Aromalampen verdunstet und ebenfalls als Räucherstäbchen verwendet. Auch in Parfüm und in Salben ist es enthalten. In der Homöopathie kennt man es als Olibanum-Tropfen oder Kügelchen.
Neu ist die Verwendung des Inhaltsstoffes als Medizin hier in Europa. In Ostindien wurde es schon immer gegen Entzündungen geschätzt. Der indische Weihrauch (Boswellia serrata) ist besonders wirkungsvoll und wird dort zur Behandlung bei Beschwerden des rheumatischen Formenkreises angewendet. Es ist dort im Handel unter dem Namen „Sallaki“ und in der Schweiz wird das Mittel nach indischer Rezeptur unter dem Namen „H15″ hergestellt.
Die Autorin weist darauf hin, dass in Deutschland zwar über die Anwendung von Weihrauch intensiv geforscht wird, daß das Mittel jedoch noch nicht als Arzneimittel zugelassen ist. Als Nebeneffekt bei der Erforschung des Weihrauchharzes wurde festgestellt, daß es ebenfalls sehr gut hilft bei Erkrankungen des Verdauungstraktes wie z.B. Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Im Anhang weist Ines Freyberg auf Bezugsadressen hin. Man kann H 15 auf Privatrezept zum Beispiel von Internationalen Apotheken in Deutschland besorgen lassen.
Alles in allem kann ich dieses Buch als Erstinformation über dieses alte Heilmittel sehr empfehlen. Es ist beim vgs-Verlag unter dem Titel „Mit Weihrauch gegen Rheuma, Polyarthritis, Morbus Crohn, Asthma und andere Krankeiten“ mit der ISBN-Nr.3-8025-1374-6 erschienen.
Diesen Text möchte ich heute (14.11.08) mit dem Hinweis ergänzen, dass es Weihrauch-Präparate inzwischen auch in Deutschland gibt, nicht als Medikament, sondern als „Nahrungsergänzungsmittel“ bei biotikon.de und fairvital.de.
Danke für den Tipp