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	<title>Omas Wörtersalat</title>
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	<description>Was ich noch sagen wollte ......</description>
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		<title>Omas Wörtersalat</title>
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		<title>Neujahrswünsche</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 20:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norella</dc:creator>
				<category><![CDATA[deutsche Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Eduard Mörike]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahrsgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>

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		<description><![CDATA[Die guten Wünsche gehen hin und her und man kann ja eigentlich gar nicht genug davon haben. Nun ist es eben da, das viel-besprochene Jahr 2012 und wir müssen es wieder nehmen wie es kommt. Manche ziehen die Weissagungen des Nostradamus zu Rate, manche einen Astrologen oder Hellseher. Oder einfach den eigenen Terminkalender, an dessen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=484&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die guten Wünsche gehen hin und her und man kann ja eigentlich gar nicht genug davon haben.<br />
Nun ist es eben da, das viel-besprochene Jahr 2012 und wir müssen es wieder nehmen wie es kommt.<br />
Manche ziehen die Weissagungen des Nostradamus zu Rate, manche einen Astrologen oder Hellseher. Oder einfach den eigenen Terminkalender, an dessen Eintragungen ja schon jetzt abgelesen werden kann, welche Aufgaben, Herausforderungen, Freuden auf uns zukommen. Die &#8222;schwarzen Lose&#8220;, liegen nach Schillers Worten noch&#8220;im Zeitenschoße&#8220;. Vermutlich ist das gut für uns, denn es würde unsere Kraft  überfordern, wenn wir alles schon im Voraus wüssten und eventuell trotz des Wissens die Dinge nicht ändern oder umkehren könnten. Eine Portion Gottvertrauen und Urvertrauen findet man bei den deutschen Klassikern. Wenn ich nach passenden Worten suche, rührt mich immer wieder Eduard Mörikes schlichte und ergreifende Weise, seine Gefühle und Gedanken niederzuschreiben. Deshalb wieder einmal Mörike, der voll Vertrauen die Dinge in andere Hände legt:</p>
<p>Zum Neuen Jahr</p>
<p>Wie heimlicherweise<br />
ein Englein leise<br />
mit rosigen Füßen<br />
die Erde betritt.<br />
So nahte der Morgen,<br />
jauchzt ihm, ihr Frommen,<br />
ein heilig Willkommen.<br />
Ein heilig Willkommen!<br />
Herz, jauchze du mit!</p>
<p>In ihm sei&#8217;s begonnen,<br />
der Monde und Sonnen<br />
an blauen Gezelten<br />
des Himmels bewegt.<br />
Du Vater, du rate,<br />
lenke du und wende!<br />
Herr, dir in die Hände<br />
sei Anfang und Ende,<br />
sei alles gelegt.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern meines Blog ein erfreuliches, erfolgreiches, gesegnetes neues Jahr.</p>
<br /> Tagged: <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/deutsche-klassiker/'>deutsche Klassiker</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/eduard-morike/'>Eduard Mörike</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/neujahrsgedichte/'>Neujahrsgedichte</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/silvester/'>Silvester</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/woertersalat.wordpress.com/484/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/woertersalat.wordpress.com/484/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/woertersalat.wordpress.com/484/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/woertersalat.wordpress.com/484/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/woertersalat.wordpress.com/484/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/woertersalat.wordpress.com/484/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/woertersalat.wordpress.com/484/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/woertersalat.wordpress.com/484/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/woertersalat.wordpress.com/484/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/woertersalat.wordpress.com/484/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/woertersalat.wordpress.com/484/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/woertersalat.wordpress.com/484/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/woertersalat.wordpress.com/484/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/woertersalat.wordpress.com/484/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=484&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Tanzmusik satt unter dem Christbaum</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 10:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Texte (Kurzgeschichten, Essays)]]></category>
		<category><![CDATA[Gäste]]></category>
		<category><![CDATA[Heiligabend]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses Weihnachtsfest]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsbräuche]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmenü]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein außergewöhnliches Weihnachtsfest wird mir immer in Erinnerung bleiben, weil es traurig und sehr komisch zugleich war. Ich hatte wie jedes Jahr das Weihnachtsfest gut geplant, die Zutaten für das Festessen im Kühlschrank und der Tiefkühltruhe gelagert, die Geschenke verpackt, unzählige Weihnachtskarten verschickt. Einige Tage vor Heiligabend hatte mir meine Schwester, die in der gleichen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=474&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein außergewöhnliches Weihnachtsfest wird mir immer in Erinnerung bleiben, weil es traurig und sehr komisch zugleich war.</p>
<p>Ich hatte wie jedes Jahr das Weihnachtsfest gut geplant, die Zutaten für das Festessen im Kühlschrank und der Tiefkühltruhe gelagert, die Geschenke verpackt, unzählige Weihnachtskarten verschickt.</p>
<p>Einige Tage vor Heiligabend hatte mir meine Schwester, die in der gleichen Stadt lebt, am Telefon erzählt, dass sie noch vor Weihnachten zu einer genaueren Untersuchung in die Klinik muss, da sich eine Auffälligkeit bei der Vorsorgeuntersuchung gezeigt hatte.</p>
<p>Das trübte meine Stimmung etwas. Immer wieder schlich sich mir die Sorge über diese Ungewissheit in meine Weihnachtsüberlegungen ein. Ich war aber gerade in diesem Jahr mit meinen Vorbereitungen so gut vorwärts gekommen, dass ich guten Mutes war, was meine eigene Familie betraf. Der Sohn war nun schon groß genug, den Baum in Eigenregie zu schmücken. Allerdings war er im ersten Studienjahr in einer Universitätsstadt in unserer Nähe und musste erst mal rechtzeitig ankommen. Wie das bei der Jugend so ist, ließ er mich bis zuletzt über den Zeitpunkt seiner Ankunft im Ungewissen.</p>
<p>Am 22. teilte mir meine Schwester mit, dass sie noch vor Heiligabend operiert werden muss. Am 23. abends begleitete ich sie ins Krankenhaus. Ihre größte Sorge war, dass sie nun gar nicht weiß, wie sie es dieses Jahr mit ihren alten Schwiegereltern machen soll. Sie hatte die beiden Alten Jahr für Jahr an Heiligabend zur Bescherung und zum Festmahl eingeladen und dieses Jahr natürlich auch. Für ältere Leute ist es fast unmöglich, sich so plötzlich eine andere Lösung für den Weihnachtsabend einfallen zu lassen. Auch ihr Mann und die jugendliche Tochter hatten sich natürlich auch auf meine Schwester verlassen, was den Ablauf des Abends, das Schmücken des Baumes, das Essen und die Geschenke betraf.</p>
<p>Kurz entschlossen versprach ich, mich um alles zu kümmern, Schwager, Nichte, Schwiegereltern der Schwester zu uns einzuladen.</p>
<p>Das war gar nicht so einfach. Wir waren seit Jahren an Heiligabend allein (mit meinem verwitweten Schwiegervater), feierten gerne nach unserem Ritus, d.h. eher ruhig und entspannt. Sohnemann und ich ließen es uns nicht nehmen, einmal im Jahr mehr schlecht als recht Flöte zu spielen. Nach dem Flötenspiel gab es die Bescherung, danach unser Lieblingsgericht, das nach dem Wunsch der Männer immer etwas mit Nudeln zu tun hatte. Wahlweise Reh-Gulasch vom Eismann oder selbst gemachtes Putengeschnetzeltes. Keine große Sache also. Danach wurden die Geschenke näher begutachtet, Gesellschaftsspiele gespielt, ab und zu auch die Christmette um 24 Uhr besucht.</p>
<p>Meine Schwester pflegte seit Jahren für sich und die Schwiegereltern ein Menü zuzubereiten, das einem Gourmet-Koch zur Ehre gereicht hätte. Ich hatte keine Ahnung, was die Lieben meiner Schwester sonst am Weihnachtsabend zu tun pflegten. Ich konnte niemanden fragen, da mein Schwager und die Nichte die meiste Zeit im Krankenhaus verbrachten.</p>
<p>Was soll ich noch sagen? Die Operation meiner Schwester war gut verlaufen, die Prognose gab zur Hoffnung auf Genesung Anlass. Das tröstete uns alle und so konnte der Abend mit erweiterter Familie getrost beginnen.</p>
<p>Mein Sohn kam sehr spät angereist, konnte mit Mühe und Not noch den Baum schmücken, die unzähligen Kartons nicht mehr wegräumen, die Tannennadeln nicht mehr von den Teppichen und Sesseln saugen. Die Nadeln pieksten uns den ganzen Abend lang, wenn wir uns auf Sessel und Sofa setzten.<br />
Am Nachmittag kamen noch zwei ältere Damen wie alljährlich mit kleinen Geschenken zu Besuch. Ein Tässchen Tee und Gebäck als Dank war selbstverständlich, obwohl dazu eigentlich keine Zeit mehr war. Gestärkt machte ich mich daran, die Vorräte meiner Schwester und meine eigenen zu einem Menü zusammenzustellen, was für mich sehr verwirrend war, da die Vorräte nicht besonders gut zusammenpassten. Selbst unter normalen Umständen konnte ich als Hausfrau neben den Kochkünsten meiner Schwester nicht bestehen, wie sollte das gehen unter den erschwerten Bedingungen?<br />
Ich kann nur sagen, dass es üppig, originell und essbar war. Der Nachtisch fiel aus, da ich dazu keine Zeit mehr hatte und dachte, dass Weihnachtsplätzchen, Espresso und oder ein Likörchen ihn ja durchaus ersetzen könnten.<br />
Das alte Paar sah sich bedeutsam an und beide seufzten nur: &#8222;Es ist halt dieses Jahr nicht so wie immer.&#8220;<br />
Ja, allerdings. Sie hatten ja nur allzu recht.</p>
<p>Das Flötenkonzert musste dieses Jahr aus Zeitmangel ausfallen, beim Singen hatten wir aber willkommene Verstärkung durch die Schwiegereltern meiner Schwester. J</p>
<p>Inzwischen hatte der alte Herr unser Klavier entdeckt. Während ich in der Küche den Geschirrberg zu beseitigen versuchte, die jungen Leute Halma und Mensch-ärgere-Dich-nicht spielten, mein Schwiegervater alles mit Wohlgefallen und einem Likörchen betrachtete, entfloh mein etwas scheuer Mann in den sicheren Hafen seines Büros. Irgendetwas Eiliges gibt es ja immer zu erledigen.</p>
<p>Man musste den fremden Schwiegervater nicht lange nötigen. Er hatte große Lust, Klavier zu spielen. Wir freuten uns und dachten an Weihnachtsweisen, Schneeflöckchen-Weißröckchen-wann-kommst-du-geschneit und an Süßer-die-Glocken-nie-klingen. Aber weit gefehlt. Tanzmusik aus den Zwanzigerjahren, Kaffeehausmusik, Walzer, Opernarien erschallten Nonstop und sehr, sehr laut.Wir waren zunächst überrascht, dann entzückt, dann ratlos. </p>
<p>Es gibt nichts weiter zu berichten über diesen Abend. Bald schliefen die meisten Gäste auf den Sesseln ein, das Geschirr war auch schon wieder weggeräumt, die Geschenke betrachtet, das Geschenkpapier im Papierkorb und die Wachskerzen am Christbaum abgebrannt. Die Walzer-Musik klang nun schon etwas langsamer, immer mehr Patzer beim Klaviervortrag stellten sich ein. Aber unverdrossen spielte der alte Herr nun flotte Marschmusik, Alte Kameraden und Radetzky-Marsch. Er ließ sich durch kein gutes Zureden davon abbringen. Spät, sehr spät in der Nacht hörte der Musiker freiwillig auf, wollte nun endlich zum Weihnachtsmenü zu meiner Schwester.</p>
<p>Das war eines der merkwürdigsten Weihnachtsfeste, die wir je erlebt hatten. Meine Schwester erholte sich glücklicherweise im Laufe eines nicht leichten Jahres von ihrer schweren Erkrankung. Der musikalische Schwiegervater war leider beim Weihnachtsfest des kommenden Jahres nicht mehr dabei. Eine bereits länger vorhandene Demenz-Erkrankung kam zum endgültigen Ausbruch und er erlag ihr innerhalb von Monaten. Nachträglich wussten wir alle die exzessive Tanzmusik-Darbietung in den richtigen Zusammenhang zu bringen und sein letztes musikalisches Geschenk an uns besonders zu schätzen. Die folgenden Weihnachtsabende waren jedenfalls nie wieder so fröhlich und gesellig.</p>
<p>Nora ©2011</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://woertersalat.wordpress.com/category/eigene-texte-kurzgeschichten-essays/'>Eigene Texte (Kurzgeschichten, Essays)</a> Tagged: <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/gaste/'>Gäste</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/heiligabend/'>Heiligabend</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/kurioses-weihnachtsfest/'>Kurioses Weihnachtsfest</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/weihnachtsbrauche/'>Weihnachtsbräuche</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/weihnachtsmenu/'>Weihnachtsmenü</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/woertersalat.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/woertersalat.wordpress.com/474/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/woertersalat.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/woertersalat.wordpress.com/474/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/woertersalat.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/woertersalat.wordpress.com/474/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/woertersalat.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/woertersalat.wordpress.com/474/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/woertersalat.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/woertersalat.wordpress.com/474/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/woertersalat.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/woertersalat.wordpress.com/474/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/woertersalat.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/woertersalat.wordpress.com/474/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=474&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Plätzchen, nein danke! Lichterbäume ja, gerne&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 19:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachdenken über ...]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht über Weihnachtsbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Falke]]></category>
		<category><![CDATA[Lichter am Baum]]></category>
		<category><![CDATA[Plätzchen]]></category>
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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder werde ich gefragt, ob ich schon Weihnachtsplätzchen gebacken habe. Beschämt muss ich gestehen, dass ich Plätzchen nicht gerne esse und es für mich persönlich als Zeitverschwendung ansehe, sie zu backen. Natürlich habe ich gebacken, als mein Sohn klein war und ich eine gute Weihnachts-Mutter sein wollte. Die gesparte Zeit verwende und verschwende [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=469&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder werde ich gefragt, ob ich schon Weihnachtsplätzchen gebacken habe. Beschämt muss ich gestehen, dass ich Plätzchen nicht gerne esse und es für mich persönlich als Zeitverschwendung ansehe, sie zu backen. Natürlich habe ich gebacken, als mein Sohn klein war und ich eine gute Weihnachts-Mutter sein wollte.<br />
Die gesparte Zeit verwende und verschwende ich gerne zum Lesen. Ein altes Büchlein fiel mir in die Hände. Es enhält eine Sammlung von Weihnachtsversen und Gedanken zur Weihnachtszeit von Klassikern wie Theodor Storm, Friedrich Hebbel, Joseph von Eichendorff, Angelus Silesius, Clemens Brentano u.a., die kindliche und fromme, aber auch nachdenklich kritische Texte schrieben zum Sinn des Christfestes, der heute so manchem Weihnachtsmarkt-Besucher nicht mehr so recht im Gedächtnis ist.<br />
Befragungen von Kindern ergaben (so las ich in den Medien), dass viele Kinder keinen Zugang zu den christlichen Wurzeln des Festes haben, dass sie es für ein Fest der Geschenke und des Überflusses halten, in dem der Weihnachtsbaum eine große Rolle spielt.<br />
Verständlich es ist es ja, dass die Menschen eine Sehnsucht nach Licht und Glanz haben in der düsteren Jahreszeit. Da ist die Sitte des Baumschmückens, der Kerzen und der goldenen Girlanden an Kaufhausfassaden, über Straßenschluchten und an den Fenstern der Wohnhäuser ja schon fast therapeutisch zu nennen. Wenn diese Lichter die Herzen der Menschen auch heute noch erhellen, dann ist das gut so. Da passt nun auch das Gedicht von Gustav Falke dazu. Der Dichter macht sich Gedanken darüber, wie das die Weihnachtsbäume selber sehen, was ihnen da geschieht in der Weihnachtszeit:</p>
<p>Bis die Lichter brennen</p>
<p>Nun kommen die vielen Weihnachtsbäume<br />
Aus dem Wald in die Stadt herein.<br />
Träumen sie ihre Waldesträume<br />
Weiter beim Laternenschein?</p>
<p>Könnten sie sprechen! Die holden Geschichten<br />
Von der Waldfrau, die Märchen webt,<br />
Was wir uns alle erst erdichten,<br />
Sie haben das alles wirklich erlebt.</p>
<p>Da stehn sie nun and den Straßen und schauen,<br />
Wunderlich und fremd darein.<br />
Als ob sie der Zukunft nicht recht trauen;<br />
Es muss doch was im Werke sein.</p>
<p>Aber, wenn sie dann in den Stuben<br />
Im Schmuck der hellen Kerzen stehn<br />
Und den kleinen Mädchen und Buben<br />
in die glänzenden Augen sehn,</p>
<p>Dann ist ihnen auf einmal, als hätte<br />
Ihnen das alles schon einmal geträumt,<br />
Als sie noch im Wurzelbette<br />
Den stillen Waldweg eingesäumt.</p>
<p>Dann stehen sie da, so still und selig,<br />
Als wäre ihr heimlichstes Wünschen erfüllt,<br />
als hätte sich ihnen doch allmählich<br />
Ihres Lebens Sinn enthüllt.</p>
<p>Als wären sie für Konfekt und Lichter<br />
Vorherbestimmt, und es müsste so sein,<br />
Und ihre spitzen Nadelgesichter<br />
Sehen ganzverklärt darein.</p>
<p> Gustav Falke, geb. 1853 in Lübeck</p>
<p>Konfekt wurde früher anstatt der heute üblichen Weihnachtskugeln an die Zweige gehängt. Dazu noch kleine Äpfel, auch Walnüsse und in neuerer Zeit auch Strohsterne. </p>
<p>Von Weihnachtsplätzchen, die schon reichlich im Advent gegessen werden, ist in dem Gedicht nicht die Rede <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://woertersalat.wordpress.com/category/nachdenken-uber/'>Nachdenken über ...</a> Tagged: <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/gedicht-uber-weihnachtsbaum/'>Gedicht über Weihnachtsbaum</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/gustav-falke/'>Gustav Falke</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/lichter-am-baum/'>Lichter am Baum</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/platzchen/'>Plätzchen</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/tannenbaum/'>Tannenbaum</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/weihnachtsbaum/'>Weihnachtsbaum</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/weihnachtsbaume/'>Weihnachtsbäume</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/woertersalat.wordpress.com/469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/woertersalat.wordpress.com/469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/woertersalat.wordpress.com/469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/woertersalat.wordpress.com/469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/woertersalat.wordpress.com/469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/woertersalat.wordpress.com/469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/woertersalat.wordpress.com/469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/woertersalat.wordpress.com/469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/woertersalat.wordpress.com/469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/woertersalat.wordpress.com/469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/woertersalat.wordpress.com/469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/woertersalat.wordpress.com/469/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/woertersalat.wordpress.com/469/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/woertersalat.wordpress.com/469/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=469&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Hagebutten, Quitten und Ernte-Dank</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 11:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachdenken über ...]]></category>
		<category><![CDATA[Beerensuche]]></category>
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		<description><![CDATA[Fast hätte ich das Erntedankfest übersehen in diesem Jahr. Da ich nun keinen großen Garten mehr habe, ist es offensichtlich doch nicht so einfach, täglich mit der Natur auf dem Laufenden zu sein. Noch letztes Jahr hatte mich die Quittenernte in meinem städtischen Hausgarten auf Trab gehalten. Selbst wenn man kaum noch Marmelade braucht, so [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=457&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast hätte ich das Erntedankfest übersehen in diesem Jahr. Da ich nun keinen großen Garten mehr habe, ist es offensichtlich doch nicht so einfach, täglich mit der Natur auf dem Laufenden zu sein. Noch letztes Jahr hatte mich die Quittenernte in meinem städtischen Hausgarten auf Trab gehalten. Selbst wenn man kaum noch Marmelade braucht, so muss man sich doch darum kümmern, dass die Ernte eingebracht wird. Wenn alle treuen Quitten-Gelee-Kocherinnen ihren Teil abgeerntet oder wenigstens bei mir abgeholt hatten, blieben immer noch die schönsten und reifsten Quitten ganz oben in der Baumkrone. Die habe ich dann doch noch selbst verarbeitet oder als Dekoration in der Wohnung verteilt.<br />
Der Duft der Quitten ist ja einmalig, so zwischen allen Düften wie Äpfel, Birnen, Melonen.<br />
Sehr süß und sehr herb zugleich.</p>
<p>Nun habe ich Quittenmus und Gelee für Jahre, da ich nur alleine davon esse.</p>
<p>Ich bin trotzdem jedes Jahr voll dankbarer Gefühle, dass die Natur uns in vielen Nischen doch weiterhin treu bleibt, trotz Ozonloch, trotz Umweltverschmutzung und Regenwaldabholzung. Wo sie kann, setzt sie sich durch und letztendlich wächst immer irgendwo etwas, von dem wir uns ernähren können.</p>
<p>Entlang des Radweges sehe ich auch hier im städtischen Bereich allerlei Beeren, sogar da und dort Pilze. Auch einzelne herrenlose Nuss- und Apfelbäume sind da und können geerntet werden, wenn man sich bei der Stadt für Kleingeld eine Erlaubnis einholt. Ich sehe zu meiner Freude, dass das manche Leute tun und trotz Mietwohnung ihren eigenen Baum abernten können.</p>
<p>Beim Autofahren sieht man nun rechts und links abgeerntete Felder. Die Bauern hatten trotz seltsamer Wetterkapriolen das Glück, die Getreideernte trocken einholen zu können.<br />
Getreidekörner und Trauben sind kleiner, wie ich hörte, aber umso intensiver im Geschmack. So gibt es immer einen Ausgleich.</p>
<p>Der Wochenmarkt in der Innenstadt hat mich nun endgültig davon überzeugt, dass Erntezeit ist und es uns hier in unserer Gegend an nichts mangelt. Wenn man es richtig zuzubereiten weiß, hat man doppelten Gewinn von dem Segen an Obst, Gemüse und an Nüssen. Auf dem Mannheimer Wochenmarkt gibt es sogar schon Hagebutten-Mark, obwohl ich hier noch keine sehr reifen Hagebutten am Wegrand entdecken konnte. </p>
<p>Aus diesem Hagebutten-Mark kochen die bequemen heutigen Hausfrauen dann Marmelade oder Aufstrich, wie immer man es nennen mag. Das schmeckt wunderbar süß-sauer und soll sehr vitaminreich sein. Ich bezweifle das allerdings, da das Kochen ja den Vitamin-C-Anteil sehr reduziert. Nun ja, heutezutage weiß man ja, dass allein der rote Farbstoff schon allerlei Gutes bewirkt. Allein die Freude am Geschmack der Frucht setzt  Endorphine frei, wie uns Experten ja immer wieder vorrechnen. </p>
<div id="attachment_459" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://woertersalat.files.wordpress.com/2011/10/image002.jpg"><img src="http://woertersalat.files.wordpress.com/2011/10/image002.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Hagebutte, reif für Marmelade   Foto: Ute Leser" title="image002" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-459" /></a><p class="wp-caption-text">Reife Hagebutte        Foto von Ute Leser</p></div>
<p>Früher hat man instinktiv alles gegessen, was gut aussah, gut schmeckte, gut tat im Magen und im Bäuchlein. Meine Großmutter hatte kein einziges Kochbuch, keine Ernährungsratgeber und keine Gesundheits-Magazine daheim. Trotzdem brachte sie uns Kinder durch ihr instinktives Wissen um die segensreichen Früchte der Natur über die schwere Nachkriegszeit. Sie sammelte Hagebutten und Schlehdorn-Beeren, Mehlbeeren und las Fallobst auf (was offiziell erlaubt war). Daraus machte sie die köstlichsten Marmeladen, Gelees und Kompott. Wir Kinder mussten ihr natürlich bei der Vorbereitung helfen und das bleibt mir in Erinnerung für alle Zeit. Welche Arbeit allein hinter der Herstellung von Hagebutten-Mark steckt, nicht zu beschreiben. &#8211; Man musste die Früchte waschen, die schlechten aussortieren, das Krönchen abzupfen, jede einzelne Fruch in zwei Hälften schneiden und dann die beißenden Kerne aus dem Inneren der Hagebutte schaben. Das war sehr, sehr mühsam und unbequem und dauerte Tage, bis es endlich so weit war, dass die leeren Früchthälften gekocht werden konnten. </p>
<p>Danach wurde erst der Zucker hinzugefügt und die Paste erneut gekocht. Manchmal kam am Schluss noch Zitronensaft dazu oder etwas Zimtpulver. Wenn dann die rote Masse in den Gläsern war, musste das Cellophan-Papier eingeweicht, in kleine Vierecke geschnitten und auf die Gläschen gespannt werden. Wenn man hatte, dann wurde noch eine Schnur darum gelegt und zu einer Schleife gebunden. </p>
<p>Es klingt ja unglaublich, aber alle diese Zutaten waren damals nicht in jedem Haushalt vorhanden. Mal gab es keinen Zucker, dann kein Cellophan-Papier und mal keine Gummiringe oder Schnur. Alles war ja nur auf Bezugsscheine und auf Lebensmittelmarken zu haben in der Nachkriegszeit, als ich Schulkind war. Unsere Eltern und Großeltern waren deshalb sehr erfinderisch und hatten im Hinterkopf immer Variationen parat, die im Notfall eingesetzt wurden. Nicht immer erfolgreich, manchmal aber doch.</p>
<p>So wurde, falls vorhanden, das Einkoch-Cellophan-Papier in Schnaps gelegt, damit die Marmelade nicht schimmelig wird, besonders dann, wenn man zu wenig Zucker hatte. Statt Zucker nahm man auch Süßstoff oder fügte anderes süßeres Obst dazu. z.B. Birnen.. Leider hielt diese Variation der Hagebutten-Marmelade nicht lange. Auch das Bestreuen der Oberfläche des Muses mit etwas Salicylsäure (Aspirin) galt als konservierend.</p>
<p>Wenn ich an all diese zeitraubenden Maßnahmen denke, freue ich mich in der Erntezeit um so mehr daran, dass es nun alles gibt, das uns das Einmachen, Einkochen, Marmelade kochen zu einem Vergnügen machen kann. Und trotzdem gibt es immer weniger Hausfrauen, die sich diese Arbeit antun. Und die Männer haben davon vielleicht noch nie etwas gehört? Vielleicht denken sie, dass fertige Marmelade auf den Bäumen wächst? So wie eine Freundin von mir tatsächlich der Meinung war, dass Petersilie ein wild wachsender Busch ist.</p>
<p>Ich bin so spät dran mit diesem Lobgesang auf die Erntegaben, dass ich schon über das schöne gefärbte Herbstlaub schreiben müsste, das die Natur körbeweise über uns ausstreut. Es ist jedenfalls auch keine schlechte Idee der Schöpfung, dass sie vor der tristen, grauen Winterzeit noch einmal Farbe und Leichtigkeit über unser Leben ausgießt.<br />
Der Winter wird wieder lange genug dauern. Meist zu lange und ob es Schnee geben wird, um uns darüber etwas hinwegzutrösten, wer weiß?</p>
<p>Nora @ 2011 </p>
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		<title>Ebook: An einem Freitagabend, von Anita Friedrich</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[KINDLE-Ebooks]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Nahostkonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtserzählung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine „unerhörte Begebenheit“ soll der Inhalt von Kurzgeschichten sein und hier wird diese Vorgabe aufs Schönste oder muss man sagen „aufs Grausamste“ eingehalten. Anita Friedrich erzählt leise, unaufdringlich und knapp einige Alltagsgeschichten, die am Abend vor dem Sabbat beginnen und fast unbemerkt auf ein tragisches Ende hinsteuern. Der Leser beginnt zu ahnen, dass manche der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=444&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine „unerhörte Begebenheit“ soll der Inhalt von Kurzgeschichten sein und hier wird diese Vorgabe aufs Schönste oder muss man sagen „aufs Grausamste“ eingehalten.</p>
<p>Anita Friedrich erzählt leise, unaufdringlich und knapp einige Alltagsgeschichten, die am Abend vor dem Sabbat beginnen und fast unbemerkt auf ein tragisches Ende hinsteuern.  Der Leser beginnt zu ahnen, dass manche der geschilderten Idyllen nicht bleiben können und möchte den Verlauf der Erzählung am liebsten anhalten.</p>
<p>Aber alle Geschichten steuern auf einen dramatischen Höhepunkt zu. Hinterher ist nichts mehr wie es war.<br />
Es handelt sich überwiegend um Erzählungen, die den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern zum Inhalt haben. Das ist ein großes und trauriges Thema. Die Protagonisten der einzelnen Erzählungen sind jedoch einfache Menschen, sie leben einen normalen Alltag &#8211; der jedoch plötzlich durch schicksalhafte Ereignisse zu einem Inferno wird oder einfach die Menschen aus ihrem normalen Leben reißt. Das grausame Ereignis wird von der Autorin oft nur angedeutet. Sie überlässt die Details der Vorstellungskraft ihrer Leser, was die Wirkung eher verstärkt als schmälert.</p>
<p>Ein ruhiger Sabbat-Vorabend ist den Protagonisten der Erzählungen nicht vergönnt. Warum gibt es keinen Frieden zwischen den Menschen, warum schlägt das Schicksal zu, wenn friedliche Menschen miteinander feiern oder sich nach der Arbeit erholen wollen?</p>
<p>Viele Fragen tun sich auf nach dem Lesen dieses nachdenklichen, realistischen Buches, das in einer sehr eindringlichen, knappen, einfühlsahmen Sprache geschrieben ist.</p>
<p>Anita Friedrich weiß wovon sie schreibt, sie kennt die Orte und die Verhältnisse &#8211; und sie kennt die Sehnsüchte, die Sorgen und Ängste der Menschen, die meist nicht Handelnde, sondern Erleidende, Ausgelieferte, Opfer sind.<br />
Verkauf durch: Amazon Media Eu<br />
KINDLE-Edition<br />
91 KB<a href="http://woertersalat.files.wordpress.com/2011/09/41p8dgc3jul-_sl500_aa278_pikin4bottomright-5022_aa300_sh20_ou03_.jpg"><img src="http://woertersalat.files.wordpress.com/2011/09/41p8dgc3jul-_sl500_aa278_pikin4bottomright-5022_aa300_sh20_ou03_.jpg?w=500" alt="" title="41P8dgC3jUL._SL500_AA278_PIkin4,BottomRight,-50,22_AA300_SH20_OU03_"   class="alignright size-full wp-image-445" /></a><br />
Aaronis-Collection, Juni 2011<br />
B0057FXFG</p>
<p>Weitere Ebooks bei Amazon von Anita Friedrich:</p>
<p>Sebastian und das große Geld<br />
Illona wird Kibbuznik<br />
Das Schattenkind<br />
Am Weihnachtsbaum, Anthologie<br />
Was geht es uns an</p>
<br /> Tagged: <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/israel/'>Israel</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/kindle-ebooks/'>KINDLE-Ebooks</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/kurzgeschichten/'>Kurzgeschichten</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/nahostkonflikt/'>Nahostkonflikt</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/weihnachtserzahlung/'>Weihnachtserzählung</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/woertersalat.wordpress.com/444/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/woertersalat.wordpress.com/444/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/woertersalat.wordpress.com/444/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/woertersalat.wordpress.com/444/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/woertersalat.wordpress.com/444/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/woertersalat.wordpress.com/444/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/woertersalat.wordpress.com/444/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/woertersalat.wordpress.com/444/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/woertersalat.wordpress.com/444/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/woertersalat.wordpress.com/444/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/woertersalat.wordpress.com/444/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/woertersalat.wordpress.com/444/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/woertersalat.wordpress.com/444/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/woertersalat.wordpress.com/444/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=444&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wie der Mist nach Mannheim kam&#8230; , von Andrea Bergen-Roesch</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 20:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen (Buch-Rezensionen)]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Bergen-Roesch]]></category>
		<category><![CDATA[B. Lemaistre]]></category>
		<category><![CDATA[Hist. Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Klyogg]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mannheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Was lange währt, wird endlich gut, so könnte man es nennen, was mich in diesen Tagen so freut. Eine Freundin von mir ging viele Jahre mit der Idee zu einem Buch &#8222;schwanger&#8220;, hatte das Manuskript viel zu lange in der Schublade, reichte es endlich bei einem Verlag hier in Mannheim ein und nun wird es [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=439&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was lange währt, wird endlich gut, so könnte man es nennen, was mich in diesen Tagen so freut. Eine Freundin von mir ging viele Jahre mit der Idee zu einem Buch &#8222;schwanger&#8220;, hatte das Manuskript viel zu lange in der Schublade, reichte es endlich bei einem Verlag hier in Mannheim ein und nun wird es rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse veröffentlicht.<br />
Das ist natürlich nur die Kurzversion der Entstehung des Buches. Lange Recherchen in Bibliotheken, im Internet, in Geschichtsbänden gingen voraus.<br />
Ich hörte zum ersten Mal von der Idee, als Andrea mich fragte, ob ich weiß, was ein &#8222;Klyogg&#8220; ist. Nie gehört sagte ich. Es ließ mich nicht los, ich recherchierte im Web, fand fast nichts. Nach und nach trug ich doch zusammen, dass es sich um einen Schweizer &#8222;Philosophen-Landwirt&#8220; handelt.<br />
Er entwickelte neue Ideen für die Landwirtschaft, weniger durch praktische Anwendung, als durch Nachdenken, deshalb galt er als Sonderling und Philosoph. </p>
<p>Dieser Schweizer Sonderling scharte allmählich Anhänger seiner revolutionären  Ideen um sich. Andrea Bergen-Roesch schrieb über einen dieser Schüler des Klyogg, nämlich seinen Schüler J.Benedict Lemaistre, einen historischen Roman. Es ist ein liebenswertes und lesenswertes Buch geworden, das ein vergessenes Thema behandelt, nämlich die verbesserte Dreifelderwirtschaft in unserem Raum. Mannheim und der kurfürstliche Hof sind die Schauplätze der Geschichte.</p>
<div id="attachment_442" class="wp-caption alignleft" style="width: 125px"><a href="http://woertersalat.files.wordpress.com/2011/09/51pgio-s96l-_aa115_.jpg"><img src="http://woertersalat.files.wordpress.com/2011/09/51pgio-s96l-_aa115_.jpg?w=500" alt="Lemaistre auf dem Weg nach Mannheim" title="Wie der Mist nach Mannheim kam, von Andrea Bergen-Roesch"   class="size-full wp-image-442" /></a><p class="wp-caption-text">Wie der Mist nach Mannheim kam</p></div>
<p>Hier der Verlagstext zum Buch:</p>
<p>Mannheim in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Während der kurfürstliche Hof unter Carl Theodor einer neuen Blüte entgegen geht, herrscht auf dem Land bittere Not.<br />
In diesen Tagen macht ein junger Schweizer Bauer in Mannheim Station. Jean Benedict Lemaistre ist eigentlich auf dem Weg nach Preußen, ein Heimatloser auf der Suche nach einem Stück Land. Doch in Mannheim überschlagen sich die Ereignisse.<br />
Eine Geschichte nach einer wahren Begebenheit über einen Mann mit revolutionären Ideen. Über einen Mann, der sich selbst überwindet, Schluss macht mit überholten Traditionen und dabei sein persönliches Glück findet.</p>
<p>ISBN: 978-3-939540-86-1, 224 Seiten, Hardcover, Euro 14,80 </p>
<p>Erhältlich beim Wellhöfer Verlag und über Amazon.de</p>
<p>￼￼￼</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://woertersalat.wordpress.com/category/lesen-buch-rezensionen-lesen-buch-rezensionen/'>Lesen (Buch-Rezensionen)</a> Tagged: <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/andrea-bergen-roesch/'>Andrea Bergen-Roesch</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/b-lemaistre/'>B. Lemaistre</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/hist-roman/'>Hist. Roman</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/klyogg/'>Klyogg</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/landwirtschaft/'>Landwirtschaft</a>, <a href='http://woertersalat.wordpress.com/tag/mannheim/'>Mannheim</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/woertersalat.wordpress.com/439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/woertersalat.wordpress.com/439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/woertersalat.wordpress.com/439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/woertersalat.wordpress.com/439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/woertersalat.wordpress.com/439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/woertersalat.wordpress.com/439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/woertersalat.wordpress.com/439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/woertersalat.wordpress.com/439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/woertersalat.wordpress.com/439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/woertersalat.wordpress.com/439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/woertersalat.wordpress.com/439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/woertersalat.wordpress.com/439/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/woertersalat.wordpress.com/439/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/woertersalat.wordpress.com/439/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=439&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#8222;Die Klatschmohnfrau&#8220; von Noelle Chatelet</title>
		<link>http://woertersalat.wordpress.com/2011/08/27/die-klatschmohnfrau-von-noelle-chatelet/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 06:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen (Buch-Rezensionen)]]></category>
		<category><![CDATA[Blau]]></category>
		<category><![CDATA[Klatschmohn]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesroman]]></category>
		<category><![CDATA[Noelle Chatelet]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Rot]]></category>
		<category><![CDATA[Seniorenliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Späte Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem Französischen übersetzt von Uli Wittmann Verlag Kiepenheuer &#38; Witsch, Köln, 1999 Gebundene Ausgabe 14,90 Euro, Broschiert 7,95 Euro Dies ist eine wunderschöne und zeitlose Geschichte über eine verwitwete Frau von 70 Jahren, die sich die Hoffnung auf eine Partnerschaft schon längst abgeschminkt und sich nach einer nicht gerade prickelnden Ehe in ihrem Single-Dasein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=434&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Französischen übersetzt von Uli Wittmann<br />
Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch, Köln, 1999<br />
Gebundene Ausgabe 14,90 Euro, Broschiert 7,95 Euro</p>
<p>Dies ist eine wunderschöne und zeitlose Geschichte über eine verwitwete Frau von 70 Jahren, die sich die Hoffnung auf eine Partnerschaft schon längst abgeschminkt und sich nach einer nicht gerade prickelnden Ehe in ihrem Single-Dasein ganz gut eingerichtet hat. Sie hat ganz vergessen, dass Liebe, Zärtlichkeit und der Wunsch nach Gemeinsamkeit an kein Lebensalter gebunden sind. Manchmal sind diese Gefühle und Wünsche nur verschüttet oder verdrängt, aber es braucht nur einen kleinen Anstoß, um sie ans Tageslicht zu zaubern.</p>
<p>Genau dies passiert der Hauptperson in dem Roman. Ohne jede Vorankündigung nehmen die Dinge ihren Lauf und verändern ihr Leben. In Ihrem Quartier in Paris ging sie bisher ihre wie mit einem Zirkel gezogenen Wege, besuchte nur ihre gewohnten Geschäfte, ging immer ins gleiche Café, traf gelegentlich ihre Kinder und Enkel. </p>
<p>Wie sie durch einen kleinen Zufall eine neue Bekanntschaft macht, anfängt sich unmerklich zu verändern, ungewohnte Wege zu gehen, neue Dinge zu tun, davon handelt das bezaubernde Buch.<br />
Es handelt auch von der Überraschung, die diese Entwicklung ihren erwachsenen Kindern bereitet. Darauf sind sie nicht eingerichtet. Nun sollten auch sie umdenken. Das ist gar nicht so einfach, obwohl ja jüngere Menschen angeblich flexibel im Denken sind. </p>
<p>In welche Abenteuer diese späte Liebe die bisher vernünftige Großmama stürzt, das liest sich sehr leicht und locker, humorvoll und in einem sehr guten Stil in diesem kleinen Roman von Noelle Chatelet, die schon das erfolgreiche Buch „Die Dame in Blau“ geschrieben hat. </p>
<p>Das Buch ist eher handlungsarm, da es sich um die Beschreibung einer inneren Entwicklung handelt, die von einer resignierten, angepassten Lebensweise zu einer lebensbejahenden und neugierigen Haltung gegenüber den Zufällen des Lebens führt. Die Protagonistin entwickelt sich durch den Gang der Ereignisse farblich ausgedrückt von „Blau“ zu „Rot“, was sich nicht zuletzt auch in der Wahl ihrer Kleidung ausdrückt. Mehr sei nicht verraten, damit noch ein wenig Spannung übrig bleibt.</p>
<p>Wer noch mehr von dieser Autorin lesen möchte, kann sich die Bücher „Die Dame in Blau“ und „Das Sonnenblumenkind“ zulegen. oder das Buch „Die letzte Lektion“ (2005), das ist hier schon besprochen habe.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Jan Wagner, Lyriker, erhält Friedrich-Hölderlin-Preis 2011</title>
		<link>http://woertersalat.wordpress.com/2011/08/21/jan-wagner-lyriker-erhalt-friedrich-holderlin-preis-2011/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 22:50:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesen (Buch-Rezensionen)]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich-Hölderlin-Preis 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Quitten]]></category>
		<category><![CDATA[Quittenpastete]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich freue mich, dass Jan Wagner, mit dessen Erlaubnis ich im März 2010 in meinem Artikel „Morgenstund hat Gold im Mund“ sein Gedicht „Quittenpastete“ (aus dem Lyrikband „Achtzehn Pasteten“) zitiert habe, diesen schönen Preis erhält. &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; Hier ein Auszug aus der Pressenotiz: „ Die Universität Tübingen und die Universitätsstadt Tübingen verleihen in diesem Jahr den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=432&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich, dass Jan Wagner,<br />
mit dessen Erlaubnis ich im März 2010 in meinem Artikel „Morgenstund hat Gold im Mund“ sein Gedicht „Quittenpastete“ (aus dem Lyrikband „Achtzehn Pasteten“) zitiert habe, diesen schönen Preis erhält.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<em></em><br />
Hier ein Auszug aus der Pressenotiz:</p>
<p>„<br />
Die Universität Tübingen und die Universitätsstadt Tübingen verleihen in diesem Jahr den Friedrich-Hölderlin-Preis an den Lyriker und Übersetzer Jan Wagner (*1971) so das einstimmige Ergebnis der Jurysitzung vom 24. Januar 2011. Der gebürtige Hamburger hat im vergangenen Jahrzehnt neben etlichen Veröffentlichungen in Anthologien und Übersetzungen aus dem Englischen vier eigene Lyrikbände veröffentlicht. Wagner hat in Hamburg, Dublin und Berlin Anglistik studiert und lebt in Berlin. In seiner Tätigkeit als Schriftsteller schreibt er neben Lyrik auch Rezensionen für verschiedene Zeitungen und den Rundfunk und ist außerdem als Übersetzer tätig.</p>
<p>Die sechsköpfige Jury, die aus je zwei Vertretern des Fachbereichs Neuphilologie der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen, des deutschen Literaturarchivs Marbach und der Hölderlin-Gesellschaft besteht, würdigt mit ihrer Wahl Wagners lyrisches Schaffen, das sich durch eine große Vielfalt der Formensprache auszeichnet und künstlerische Virtuosität wie beiläufig darbietet. Die Jury hebt weiter hervor, dass der Lyriker in jedem seiner bisher erschienenen Gedichtbände neue Felder lyrischen Sprechens erschlossen habe. Darüber hinaus würdigt sie ihn mit dem Preis auch als Übersetzer zeitgenössischer anglo-amerikanischer und anglo-irischer Lyrik.<br />
Der mit 10.000 Euro dotierte Friedrich-Hölderlin-Preis wird seit 1989 alle zwei Jahre verliehen. Die Preisverleihung findet traditionell am 21. Oktober statt, dem Tag des Einzugs von Friedrich Hölderlin ins Tübinger Evangelische Stift. Die Laudatio hält der Lyriker, Publizist und Literaturwissenschaftler Professor Harald Hartung. </p>
<p>Mit dem Preis sollen gemäß der Satzung Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, „die einen neuen dichterischen Beitrag zur deutschen Sprache geleistet“ haben oder „als Forscher, Schriftsteller, Künstler oder Kritiker dem Werk Friedrich Hölderlins besonders verbunden“ sind. &#8230;“<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Sein ganz eigener Sprachstil, der kurz und knapp und doch anschaulich eine Situation oder einen Gegenstand sichtbar und spürbar macht, hatte es mir sofort angetan, als ich das Quittengedicht zum ersten Male las. Er nennt diese harten Früchte „ausgebeulte Lampions“ und hätte es treffender nicht ausdrücken können. Ein Rezent nannte ihn auch einen „Reimvermeidungskünstler“, und das ist er in der Tat. Diese Reimvermeidung gibt seiner Lyrik einen ganz besonderen Reiz, so erscheint es mir.</p>
<p>Es hat mich sehr berührt und begeistert, wie er in dem Gedicht einen ganz schlichten Vorgang, nämlich die mühsame Ernte der Quitten beschreibt. Wie die prächtigen, goldgelben Früchte zu Marmelade und Gelee und eben zu „Pasteten“ verarbeitet werden, das ist gut und liebevoll beobachtet aus der Sicht eines Knaben, der offensichtlich dabei helfen darf oder muss.</p>
<p>Weil nun der Lyriker Jan Wagner erneut einen wohl verdienten Preis erhalten hat (neben den vielen anderen, die er schon erhielt), möchte ich heute das Quitten-Gedicht noch einmal zitieren. Es steht für viele andere Gedichte, die Jan Wagner in den Bänden „Achtzehn Pasteten“,  „Probebohrung in den Himmel“, „Guerickes Sperling“ und „Lyrik von Jetzt“ veröffentlicht hat. Daneben hat er sich einen Namen gemacht als Übersetzer englischsprachiger Literatur und als freier Rezensent.</p>
<p>quittenpastete</p>
<p>wenn sie der oktober ins astwerk hängte,<br />
ausgebeulte lampions, war es zeit: wir<br />
pflückten quitten, wuchteten körbeweise<br />
gelb in die küche<br />
unters wasser. apfel und birne reiften<br />
ihrem namen zu, einer schlichten süße -<br />
anders als die quitte an ihrem baum im<br />
hintersten winkel<br />
meines alphabets, im latein des gartens,<br />
hart und fremd in ihrem arom. wir schnitten,<br />
viertelten, entkernten das fleisch (vier große<br />
hände, zwei kleine),<br />
schemenhaft im dampf des entsafters, gaben<br />
zucker, hitze, mühe zu etwas, das sich<br />
roh dem mund versagte. wer konnte, wollte<br />
quitten begreifen,<br />
ihr gelee, in bauchigen gläsern für die<br />
dunklen tage in den regalen aufge-<br />
reiht, in einem keller von tagen, wo sie<br />
leuchteten, leuchten.<br />
Jan Wagner<br />
(Aus „Achtzehn Pasteten“, Berlin Verlag)</p>
<p>Es trifft sich ja gut, dass die Preisverleihung im Oktober sein wird, zur Zeit der Quittenernte,<br />
meint Norella</p>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Kleine Freuden oder kalorienfrei süßen mit Stevia</title>
		<link>http://woertersalat.wordpress.com/2011/06/02/kleine-freuden-oder-susen-ohne-kalorien/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 16:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachdenken über ...]]></category>
		<category><![CDATA[Kalorienfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Süßkraut]]></category>
		<category><![CDATA[Süßstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Stevia rebaudiana]]></category>
		<category><![CDATA[Stevia-Liquid]]></category>
		<category><![CDATA[Stevia-Pulver]]></category>
		<category><![CDATA[Stevia-Zulassung]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker-Ersatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Wichtigeres, aber kleine Freuden sind auch Freuden Man wird ja mit zunehmendem Alter bescheiden und freut sich immer häufiger über Kleinigkeiten. Eine solche Freude war für mich, dass ich es endlich geschafft habe, mich mit der momentan in allen Medien propagierten Pflanze Stevia rebaudiana zu befassen. Ich habe mir endlich die Zeit genommen, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=415&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Wichtigeres, aber kleine Freuden sind auch Freuden<br />
Man wird ja mit zunehmendem Alter bescheiden und freut sich immer häufiger über Kleinigkeiten.</p>
<p>Eine solche Freude war für mich, dass ich es endlich geschafft habe, mich mit der momentan in allen Medien propagierten Pflanze <strong>Stevia rebaudiana </strong>zu befassen. Ich habe mir endlich die Zeit genommen, alte Kräuterbücher zu wälzen, im Internet zu recherchieren und zu prüfen, ob die Behauptung stimmt, dass Stevia-Pulver 300 Mal mehr süßt als normaler Zucker. Es geht ja zur Zeit darum, das <strong>Stevia-Pulver </strong>auch in Deutschland als Süßungsmittel, d.h. als Lebensmittel zugelassen wird, was kurz bevor steht, wie ich einer Website entnommen habe.</p>
<p>Kalorien sparen ist ja in unseren Tagen ein wichtiges Argument für ein Lebensmittel.</p>
<p>                      Foto: Steffen Hauser, botanikfoto.com</p>
<p><a href="http://woertersalat.files.wordpress.com/2011/06/steviafoto450030.jpg"><img src="http://woertersalat.files.wordpress.com/2011/06/steviafoto450030.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" title="Stevia rebaudiana, Süßkraut, Honigblatt" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-417" /></a></p>
<p>Die Stevia-Pflanze, auch Honigblatt oder Süßkraut genannt, ist kalorienfrei, jedenfalls wenn es sich um das Pulver handelt, das durch ein patentiertes Verfahren in China (für 85 % des Weltmarktes) aus der Stevia-Pflanze gewonnen wird.</p>
<p>Ich verwende nicht gerne die üblichen Süßstoff-Tabletten, da ich sie als zu süß oder nach Süßholz schmeckend empfinde. Zucker sparen möchte ich aber trotzdem, da ich leider nicht gerade gertenschlank bin. Also habe ich mir endlich Stevia-Pulver bzw. Stevia-Tabs besorgt.  S t e v i a    ist inzwischen auch in Deutschland zugelassen. Man kann es in verschiedenen Zubereitungen (Pulver, Auszug, Tropfen, Tabs) in Drogerien und Apotheken kaufen.</p>
<p>Nach einigen Tagen des Ausprobierens fand ich nun heraus, dass Stevia Tabs tatsächlich in ganz geringen Mengen, eine halbe Tablette reicht mir für einen Becher Kaffee, süßen können. In dieser Dosierung ist es ohne Beigeschmack, kalorienfrei, gesundheitlich unbedenklich. Anfangs hatte ich eine ganze Tablette genommen pro Becher Getränk, das war mir viel zu süß und hatte auch einen Süßholz-Geschmack. Manche Verbraucher berichten über einen lakritzähnlichen Nachgeschmack. Der Geschmack von Stevia-Pulver wird offensichtlich ganz unterschiedlich wahrgenommen.</p>
<p>Ein Extrakt aus einer Pflanze schmeckt immer anders als die Frischpflanze selbst, das zeigt die Erfahrung. In Südamerika, wo die Stevia-Pflanze seit Jahrhunderten angebaut und zum Süßen des Mate-Tees verwendet wird, kaut man die Blätter der Pflanze als Bonbon-Ersatz.<br />
Die Frischpflanze weit besser als jeder Auszug, sei es in flüssiger oder pulverisierter Form.<br />
Für eine halbe Kanne Schwarztee pflücke ich ein fingernagelgroßes Blatt von der Pflanze und brühe es mit auf. Dies ergibt eine angenehme Süße für die ganze Teemenge, die bei meiner Kanne etwa zwei große Tassen Tee ergibt. Versuchsweise habe ich das bereits überbrühte und entsprechend ausgelaugte Teeblatt gekaut und festgestellt, dass es immer noch eine erstaunliche Restsüße enthielt.</p>
<p>Es freut mich jedenfalls, dass der Geschmacks- und Süßungstest von Stevia zu meiner Zufriedenheit ausgefallen ist und mich anregt, weiter mit Stevia zu experimentieren, nämlich beim Kochen und Backen. Ich bin gespannt auf das Ergebnis. </p>
<p>Des einen Freud ist des anderen Leid. Ich frage mich, was aus unseren Zuckerrübenbauern und den Zuckerrohrpflanzern in Südamerika wird, wenn Stevia endlich „in aller Munde“ sein darf, nach der Zulassung durch die Eu. Ein großer amerikanischer Softdrink-Hersteller und Abnehmer von Industriezucker hat sich ja schon für Stevia entschieden. Er lässt Stevia in China auf riesigen Flächen anbauen, erforschen, kalorienfreie Produkte herstellen. Ein Softdrink dieses Herstellers heißt „zevia“. </p>
<p>norella © 2011</p>
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		</media:content>

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			<media:title type="html">Stevia rebaudiana, Süßkraut, Honigblatt</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Ostern kann kommen</title>
		<link>http://woertersalat.wordpress.com/2011/04/17/ostern-kann-kommen/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 12:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachdenken über ...]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Jahr habe ich am 3. April geschrieben, dass die Natur leider noch sehr zurückhaltend ist mit der Blumenpracht. Ich habe Goethes &#8222;Vom Eise befreit, sind Strom und Bäche &#8230;&#8220; zitiert, weil dort steht, dass die Natur in solchen Fällen &#8222;bunt gekleidete Menschen&#8220; als Blickfang dafür nimmt. Dieses Jahr ist alles anders. Auf meinem Balkon [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=woertersalat.wordpress.com&amp;blog=1435295&amp;post=408&amp;subd=woertersalat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr habe ich am 3. April geschrieben, dass die Natur leider noch sehr zurückhaltend ist mit der Blumenpracht.<br />
Ich habe Goethes &#8222;Vom Eise befreit, sind Strom und Bäche &#8230;&#8220; zitiert, weil dort steht, dass die Natur in solchen Fällen &#8222;bunt gekleidete Menschen&#8220; als Blickfang dafür nimmt.</p>
<p>Dieses Jahr ist alles anders. Auf meinem Balkon sind die vielen orangefarbenen Tulpen, die gelben und gelb/orange gefüllten Osterglocken längst verblüht. Der weiß blühende Baum am Neckarufer ist auch schon eher grün und die späten Tulpen in meinem Blumentrog sind schon im Kommen. Sogar Vergissmeinnicht ist in strahlendem Blau fast am Verblühen. Die Natur hat sich beeilt, die späte Blüte des vergangenen Jahres wieder gut zu machen.</p>
<p>Das Katzengras, das ich in einem Korb für Lea-Marie ausgesät habe, um ein Osterlamm hineinzusetzen, musste ich schon zwei Mal mit der Küchenschere mähen. Alles ist bereit, es kann Ostern werden &#8230;, Winter ade!</p>
<p><a href="http://woertersalat.files.wordpress.com/2011/04/fotovon11-03-2009.jpg"><img src="http://woertersalat.files.wordpress.com/2011/04/fotovon11-03-2009.jpg?w=300&#038;h=277" alt="Tulpen und Forsythien sind schon da" title="Fotovon11.03.2009" width="300" height="277" class="aligncenter size-medium wp-image-409" /></a></p>
<p>Schöne Osterfesttage wünscht Norella</p>
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